Friedhöfe

Evangelischer Friedhof Bawinkel


Der heutige evangelische Friedhof liegt im früheren Ortskern der Gemeinde Bawinkel, in der Nähe des Gehöftes Wielage, unweit der Staße nach Lengerich. An dieser historischen Stätte wurde vor rund 600 Jahren die erste Bawinkeler Kirche gebaut. Noch bis zum Jahr 1902 wurden die verstorbenen des Kirchspiels Bawinkel hier zur letzten Ruhe gebettet.

Das alte Friedhofskreuz, flankiert von zwei uralten Linden, soll die Erinnerung an die Ruhstätte unserer Vorfahren wachhalten. Nur noch einige Priestergräber sind Zeugen vergangener Jahrhunderte.

Als am 6. Mai 1994 etwa um 18 Uhr ein Gewitter über Bawinkel hinwegzog, wurde ausgerechnet das Friedhofskreuz vom Blitz getroffen und stark beschädigt. Der Korpus, ein Metallguß, blieb unversehrt, wogegen der Kreuzesbalken senkrecht gespalten wurde.

Hinter dem Kreuz links war bis vor ein paar Jahren noch ein Priestergrab mit Sandsteindenkmal vom Pastor H. H. Augustinus Dütting, der von 1867 - 1893 Pastor in Bawinkel war und am 17. Juni 1895 in Bawinkel verstarb. Um das Kreuz herum waren auch mehrere Priestergräber von Priestern, die in Bawinkel tätig waren. Die gußeisernen Kreuze dieser Priestergräber werden in der Bawinkeler Leichenhalle aufbewahrt.
Als nach dem 2. Weltkrieg durch den Zuzug vieler Heimatvertriebener 1949 die Evangelisch-lutherische Kirchengemeinde gegründet wurde, übernahm die neue Kapellengemeinde St. Petrus den Ostteil des Friedhofes als Begräbnisstätte für ihre Verstorbenen.

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